Alle sind begeistert von KI. Zhihu Qu tut etwas Selteneres: Er schraubt sie an ein vollautomatisches Roboterlabor bei Insilico Medicine in Shanghai — „das KI-Roboterlabor, über das alle sprechen“. Es ist eines der eindrücklichsten Dinge, die Marek und Aleksander auf der ganzen Reise gesehen haben.
Die Idee verbindet zwei mächtige Dinge. Zuerst die KI: Gib ihr ein Ziel, und sie sagt voraus, erzeugt Kandidatenmoleküle und screent Verbindungen virtuell gegen dieses Ziel. Dann die Roboter: Die KI übergibt ihre engere Auswahl an das automatische Labor, das die echten Nasslabor-Experimente durchführt — „alles läuft nach Vorschrift“ — und die Ergebnisse zurückschickt, um die nächste Runde zu verfeinern.
Der Gewinn ist Tempo. Ein Medikament, das normalerweise etwa drei Jahre braucht, um bis zum präklinischen Kandidaten zu kommen, hätten sie, sagt Zhihu, in achtzehn Monatenabgeschlossen. Wenn die Wirkstoffforschung so schnell ist, kommen die Behandlungen, die das gesunde menschliche Leben verlängern könnten, früher — und genau deshalb steht das hier in Biohacking-Upgrades.
Du hast eine Idee; die Daten fließen in das Roboterlabor; die Maschinen fangen an zu arbeiten. Es ist ein Blick darauf, wie die Medizin der nächsten Jahrzehnte tatsächlich gemacht wird.
Zhihu empfing uns im KI-Roboterlabor von Insilico in Shanghai und führte uns durch, wie es funktioniert — auf der einen Seite die KI, die Moleküle entwirft, auf der anderen die Roboter, die die Experimente durchführen, beide rund um die Uhr im Gespräch miteinander. Alek filmte die Maschinen in Bewegung; Marek fragte, wie viel schneller es die Dinge wirklich macht. Die Antwort: sehr viel.
„Angenommen, wir bringen ein Medikament bis zum präklinischen Kandidaten — das soll fast drei Jahre dauern. Wir haben es in achtzehn Monaten geschafft.“
— Zhihu Qu, Shanghai„Mit der Kombination aus KI und dem Roboterlabor wird sich die Zeit der Wirkstoffforschung verkürzen. Du hast eine Idee, die Daten fließen in das Labor, und die Maschinen fangen an zu arbeiten.“
Zhihu Qu · Insilico · ShanghaiEs ist ein vollautomatisches Labor. Vom Anfang der Automatisierung bis hin zur KI, die alle Daten analysiert und zur Zielliste zurückführt. Der besondere Teil ist für mich das KI-gestützte Roboterlabor.
Zhihu QuDie KI durchsucht alles — Zielvorhersage, Erzeugung des Moleküls, virtuelles Screening der Verbindung gegen das Ziel. Dann schickt sie die Liste zurück an das Roboterlabor zur Validierung.
Zhihu QuEin Medikament, das fast drei Jahre brauchen sollte, haben wir in achtzehn Monaten geschafft.
Zhihu QuDu hast eine Idee. Die Daten fließen in das Roboterlabor. Sie fangen an zu arbeiten.
Zhihu QuWie aus einer Idee ein validiertes Molekül wird, in drei Schritten.
Gib der KI ein Ziel, und sie sagt voraus, erzeugt Kandidatenmoleküle und führt ein virtuelles Screening von Verbindungen gegen dieses Ziel durch — der Teil, für den Teams von Chemikerinnen und Chemikern früher Monate voller Vermutungen brauchten, zusammengeschrumpft auf Rechenleistung.
„Die KI durchsucht alles.“
Shanghai · aus dem InterviewDie engere Auswahl der KI fließt direkt in das automatische Labor, das die echten Nasslabor-Experimente durchführt, um die Verbindung und das Ziel zu validieren — kein Engpass durch menschliche Hände, alles reproduzierbar und nach Vorschrift.
„Die Daten fließen hinein; die Maschinen starten.“
Shanghai · aus dem InterviewSchließe die Schleife — entwerfen, screenen, durchführen, lernen, wiederholen — und der Zeitplan bricht zusammen: ein präklinischer Kandidat in achtzehn Monaten statt in drei Jahren. Schnellere Forschung heißt, dass die Medikamente, die das gesunde Leben verlängern, früher kommen.
„Drei Jahre → achtzehn Monate.“
Shanghai · aus dem InterviewZhihu Qu arbeitet bei Insilico Medicine (insilico.com) am KI-Roboterlabor für Wirkstoffforschung in Shanghai.
Das Video-Interview kommt noch. Aufgezeichnete Interviews gehen nach dem Start des Films und der Serie Live Beyond online.
Zhihu Qu wurde im Dezember 2023 im KI-Roboterlabor von Insilico in Shanghai gefilmt. Passagen aus diesem Gespräch:
Marek„Erzähl mir, warum dieses Labor so besonders ist.“
Zhihu Qu„Zuallererst ist es ein vollautomatisches Labor. Insilico ist ein Unternehmen für KI-Wirkstoffforschung, und mit der Kombination aus Automatisierung und KI wird es zu einem ganz besonderen Labor — vom Anfang der Automatisierung bis hin zur KI, die alle Daten analysiert und zur Zielliste zurückführt. Der besondere Teil ist für mich das KI-gestützte Roboterlabor.“
Marek„Du verbindest zwei Dinge — KI, deine Software, um alles zu analysieren und die Forschung zu beschleunigen; und die Roboter hier ringsum, die die Abläufe automatisieren. Macht es die Sache auch schneller?“
Zhihu Qu„Ja. Mit der Kombination aus KI und dem Roboterlabor verkürzt sich die Zeit der Wirkstoffforschung. Ein Medikament, das wir bis zum präklinischen Kandidaten bringen, soll fast drei Jahre dauern — wir haben es in achtzehn Monaten geschafft.“
Zhihu Qu„Wenn du eine Idee hast, fängst du mit der KI an — Zielvorhersage, Erzeugung des Moleküls, virtuelles Screening der Verbindung gegen das Ziel. Danach schickt sie die Zielliste oder ein paar Verbindungen zurück an das Roboterlabor. Wir validieren die Verbindung und das Ziel in diesem Roboterlabor. Stell dir vor: Du hast eine Idee, die Daten fließen in das Labor, sie starten das Nasslabor-Experiment, und die Ergebnisse kommen zurück.“
Weitere Passagen aus dem vollständigen Interview werden hier veröffentlicht.
Zhihu Qu arbeitet in Biohacking-Upgrades auf der Longevity-Landkarte. Entdecke den Rest der Besetzung auf der Seite Menschen .
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